

Liebe Frau Schiller, wie fühlt es sich an, in einem Schloss zu arbeiten? Wie würden Sie Ihr persönliches „Schlossherrin-Feeling“ auf Hugenpoet beschreiben?
"Auf Hugenpoet zu arbeiten, das ist schon etwas Besonderes – die alten Mauern, die Geschichte in jedem Stein, die Parkanlage – all das vermittelt eine Aura von Beständigkeit und Würde. Gleichzeitig ist es ein lebendiger Ort, voller Menschen, Gäste, Begegnungen und Geschichten. Mein persönliches Schlossherrin-Feeling zeigt sich, wenn ich durch die Räumlichkeiten und Flure gehe und Gäste durch das Schloss führe – dann fühle ich mich ein bisschen wie die Gastgeberin einer großen, charmanten Familie. Es ist ein Arbeitsplatz voller Geschichte, aber auch voller Freude. Es ist ein großes Privileg, an einem solchen Ort wirken zu dürfen – und zugleich eine Verpflichtung, diese Atmosphäre für unsere Gäste spürbar zu machen."
Von der Philosophie zur Vision: Was ist Ihre Vision von Schlosshotel Hugenpoet?
"Ich möchte, dass das Schloss nicht nur als historisches Gebäude/Schloss wahrgenommen wird, sondern als lebendiger Ort, der Vergangenheit und Zukunft sowie Tradition und Moderne verbindet. Hugenpoet soll ein Ort sein, der inspiriert – unsere Gäste sollen hier nicht einfach übernachten, sondern Geschichten erleben, die sie mit nach Hause nehmen. Das bedeutet für mich: Räume zu schaffen, in denen Tradition spürbar bleibt, aber zeitgemäß interpretiert wird. Ein Schloss, das nicht ehrfürchtig auf Abstand hält, sondern mit offenen Armen empfängt."