Von besonderem kulturhistorischen Wert sind drei Bildkamine, welche die Lobby und zwei Salons auf Hugenpoet schmücken. Sie alle sind aus Baumberger Sandstein gefertigt und stammen aus Schloss Horst bei Gelsenkirchen, das von 1706 bis 1988 ebenfalls im Besitz der Familie von Fürstenberg war. Da Schloss Horst zu zerfallen drohte, wurden die Kamine dort abgetragen und im Schloss Hugenpoet wieder aufgebaut.
Kamin „Lot“ in der Lobby stammt aus dem Jahr 1560 und ist der kleinste der Bildkamine. Auf das Jahr 1577 datiert ist der „Kain und Abel“-Kamin im Kaminzimmer von Hugenpoet. Wie „Lot“ greife er eine alttestamentarische Geschichte auf. Mit einer Höhe von vier Metern ist der „Troja“-Kamin im Grünen Salon der größte der Bildkamine im Schlosshotel. Seine Reliefs zeigen Szenen der Schlacht von Troja.