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Historisches Foto eines Paares auf einem Feld bei der Ernte nahe dem Schlosshotel Hugenpoet

Geschichte

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Vom Königsgut zum Schlosshotel

Hätten Sie es gewusst? Der Name „Hugenpoet“ verweist auf die Ursprünge des Schlosses: „Huge“ bedeutet Kröte und „Poet“ steht für Pfütze oder Pfuhl – eine treffliche Beschreibung des Wasserschlosses.

Die Geschichte von Schloss Hugenpoet reicht bis ins Jahr 778 zurück, als es erstmals als Königsgut Karls des Großen erwähnt wurde. Über die Jahrhunderte war das Schloss im Besitz verschiedener Adelsfamilien, darunter die Herren von Nesselrode, genannt Hugenpoet. 1478 wurde das Schloss durch zahlreiche Fehden erstürmt und niedergebrannt. In der Nähe der Ruine entstand 1509 ein neues Schloss, das jedoch ebenfalls den Wirren der Zeit nicht standhielt. 1647 ließ Johann Wilhelm von Nesselrode zu Hugenpoet das durch den Dreißigjährigen Krieg stark beschädigte Anwesen abreißen und neu erbauen – im Wesentlichen das heutige Schloss. 1831 erwarb Friedrich Leopold Freiherr von Fürstenberg das stark verfallene Schloss im Rahmen einer Zwangsversteigerung. Nach umfassenden Umbauten im Stil der Neo-Renaissance verlegte die Familie Fürstenberg 1879 ihren Wohnsitz von Schloss Borbeck nach Hugenpoet. Während des Zweiten Weltkriegs diente das Schloss als Depot für Kunstwerke des zerstörten Museums Folkwang. Die Familie Fürstenberg zog sich in die oberen Etagen zurück, während das Erdgeschoss bis 1953 als Museum genutzt wurde.
1955 begann ein neues Kapitel in der Geschichte des Schlosses: Kurt Neumann pachtete das Anwesen und eröffnete das Schlosshotel Hugenpoet mit 19 Zimmern und einem Restaurant. Sein Sohn Jürgen Neumann übernahm das Hotel 1964 und machte es zu einer international renommierten Adresse, die zahlreiche prominente Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Politik anzog – darunter Sir Peter Ustinov, Anne-Sophie Mutter, die Spice Girls und Helmut Kohl.
Historischer Ballabend im Schlosshotel Hugenpoet mit tanzenden Paaren und eleganten Gästen in klassischem Ambiente
Eleganter Tanzabend im Schlosshotel Hugenpoet, historische Aufnahme mit Paaren in festlicher Garderobe
Historisches Mobiliar und Gemälde im Schlosshotel Hugenpoet, Aufnahme aus früherer Zeit in Schwarz-Weiß
Seit 2014 steht Maximilian Freiherr von Fürstenberg dem Unternehmen vor, erweitert es auf 36 individuelle Zimmer und Suiten und verbindet dabei historische Eleganz mit zeitgemäßem Luxus.

2021 eröffnete das Fine Dining Restaurant 1831 im linken Wintergarten des Schlosses. Unter der Leitung von Küchenchef Dominik Schab, welcher bereits seit 2003 das Küchenteam maßgeblich prägt, wurde das Restaurant mit 2 Hauben im Gault Millau ausgezeichnet. Das Konzept vereint die historische Atmosphäre des Schlosses mit kreativer, innovativer Küche – Fine Dining neu gedacht: ungezwungen und ungewöhnlich.

2022 folgte die Eröffnung des „bistro in der remise“. Mit einer großzügigen Sonnenterrasse im Innenhof, einer offenen Küche und einem liebevoll eingerichteten Gastraum im ehemaligen Pferdestall lädt das bistro zum Ankommen, Abschalten und Genießen ein. Mit „Hugenpoet & Friends – concept store & deli“ öffnet Ende 2024 ein einzigartiges Feinkostgeschäft seine Türen in der beliebten Einkaufsstraße RÜ. Der Store vereint stilvoll Feinkost, Weinbar, Weinshop und Deli unter einem Dach – ein Ort, der die Genusskultur von Schloss Hugenpoet in die urbane Umgebung bringt.
Historisches Foto eines Schlossraums im Schlosshotel Hugenpoet mit Gemälden und einem Jungen im Hintergrund