CORONA update
Schlosshotel Hugenpoet
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CORONA update

Nachdem wir uns tapfer, kämpferisch und zuversichtlich die letzten Monate (trotz teilweise unverhältnismäßiger Restriktionen) über Wasser gehalten haben, trifft uns der erneute "Lock down" mehr als hart.

Dass nun ausgerechnet wieder die Betriebe der Hotellerie und Gastronomie geschlossen werden, die seit Monaten mit gewissenhaften Hygienekonzepten dazu beigetragen haben, dass dort das Infektionsgeschehen sehr überschaubar war, erschüttert uns sehr.
Zugleich müssen wir akzeptieren, dass die stark steigenden Infektionszahlen offensichtlich ein so hartes Handeln erforderlich machen.

Wir werden trotzdem NICHT schließen. Und wir werden NICHT aufgeben. Wir werden Gäste aufnehmen, die aus zwingenden geschäftlichen Gründen im Ruhrgebiet eine Übernachtung suchen und wir werden unser "Take away" Angebot noch aktiver bewerben.
UND: wir werden unsere positive Art nicht verlieren, denn wir wissen, für was es zu kämpfen gilt:

 

- Für ein grandioses Team, welches mit Leidenschaft und einem Lächeln, Menschen glücklich macht 
- Für unsere Gäste, die sich auf Hugenpoet zu jeder Zeit wie zu Hause fühlen 
- Für ein Haus mit Tradition und Geschichte

 

Herzlichen Dank an alle Mitarbeiter, die auch diesen „Lock down“ mit uns durchstehen!

WIR KOMMEN WIEDER!

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Vom Rittergut zum Schlosshotel

Woher kommt bloß der Name Hugenpoet? Mit Poesie hat es zunächst nichts zu tun, obwohl manches im historisch belegten Platz genau dieses anregt. Hugen sind Kröten und Poet kommt von Pfütze oder Pfuhl. Auch heute noch ist das Schloss von Wassern umflossen.

Die Geschichte von Schloss Hugenpoet ist nur schwer in wenigen Worten zu erzählen. Wohl nur das alte Gemäuer und der Schlossgeist, der sich selten zeigt, wissen genau, was sich auf Hugenpoet in den vergangenen Jahrhunderten alles ereignet hat.

                                   

  • 778: Erstmalig erwähnt als Königsgut Karls des Großen
    Mittelalter: Eigentum der Herren von Nesselrode, genannt Hugenpoet.
  • 1478: Durch zahlreiche Fehden zu der Zeit, wird das Schloss 1478 erstürmt und verbrannt.
  • 1509: In der Nähe der Ruine wird ein neues Schloss gebaut
  • 1647: Johann Wilhelm von Nesselrode-Hugenpoet lässt das durch den 30-jährigen Krieg stark beschädigte Schloss abreißen und neu aufbauen. (Im Wesentlichen das heutige Schloss!!)
  • 1831: Das Schloss ist verschuldet und stark verfallen und wird zwangsversteigert an den Freiherrn Friedrich Leopold von Fürstenberg.
  • 1879: Die Familie von Fürstenberg verlegt ihren Wohnsitz von Schloss Borbeck hierher.
  • 1940er: Nach dem 2. Weltkrieg pachtet das Folkwang Museum bis 1954 das Erdgeschoss, da das eigene Gebäude in Essen zerbombt ist.
  • 1955: Kurt Neumann wird im Rahmen einer Erbpacht erster Hotelinhaber und baut das Schloss auf eigene Kosten in ein Hotel und Restaurant um.
  • 1964: Sein Sohn, Jürgen Neumann, übernimmt das Objekt und verschafft dem Hotel einen hervorragenden internationalen Ruf.
  • 1995: Michael Lübbert steigt als Partner in den Hotelbetrieb ein.
  • 1996: Gemeinsam wird das Hotel um 6 Zimmer und 2 Juniorsuiten auf insgesamt 25 Zimmer erweitert.
  • 2000 - 2013: Michael Lübbert wird alleiniger Inhaber und führt das Hotel mit zunächst 26, anschließend mit 31 Zimmern.
  • seit 2014: Maximilian Freiherr von Fürstenberg übernimmt die Schloss Hugenpoet GmbH & Co. KG und steht seitdem dem Unternehmen vor. Er erweitert das Hotel auf 36 Zimmer und eröffnet im Mai 2016 das Restaurant LAURUSHAUS.
     

Das Wappen der Familie von Fürstenberg