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DAS UNESCO-WELTERBE ZOLLVEREIN

DIE "SCHÖNSTE ZECHE DER WELT"

Hunderte Bergwerke förderten Kohle im Ruhrgebiet, doch nur eines gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe. Und das aus gutem Grund: Die Zeche Zollverein ist ein Meisterwerk der Bergwerkarchitektur und komplett erhaltenes Gesamtkunstwerk. Zollverein gilt als „schönste Zeche der Welt“. Das berühmte Doppelbock-Fördergerüst repräsentiert eindrucksvoll den Wandel einer ganzen Region. Rund 1,5 Millionen Gäste aus aller Welt besuchen mittlerweile jährlich das Gelände, um die außergewöhnliche Industriearchitektur zu erleben, an Führungen teilzunehmen, Ausstellungen zu besuchen, Feste zu feiern oder im Zollverein Park zu entspannen.

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Museum Folkwang

Das Museum Folkwang ist ein Kunstmuseum in Essen.

Es wurde 1902 in Hagen von dem Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus unter dem Namen Folkwang Museum eröffnet und hatte lange Zeit eine Vorreiterrolle im Bereich der Modernen Kunst. Nach dem Tod von Osthaus 1921 wurde seine Sammlung nach Essen verkauft, wo sich der Folkwang-Museumsverein mit dem Ziel konstituiert hatte, sie zu erwerben. Seitdem wird das Museum dort weitergeführt.

Die Sammlung enthält Werke des Impressionismus, des Expressionismus, des Surrealismus und weiterer Stilrichtungen der Modernen Kunst. Zudem besitzt das Museum Folkwang Objekte des Kunstgewerbes, eine graphische und eine photographische Sammlung. Während der Zeit des Nationalsozialismus verlor das Museum in der „Aktion Entartete Kunst“ 1400 Werke, darunter bedeutende Bestandteile der Sammlung. Nach dem Krieg konnten diese Verluste größtenteils durch Rückkauf oder Neuerwerbungen ersetzt werden.

2006 gab die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung bekannt, den Neubau des Museums Folkwang zu finanzieren. Nach zwei Jahren Bauarbeiten wurde der von David Chipperfield entworfene Neubau im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 am 28. Januar 2010 offiziell eröffnet.

Villa Hügel - FAMILIENWOHNSITZ UND INDUSTRIEDENKMAL


 

Mit ihren 269 Räumen und 8100 m2 Wohn- und Nutzfläche, umgeben von einem 28 ha großen Park, ist die Villa Hügel mehr als nur ein Unternehmerwohnsitz - sie ist ein Symbol der Industrialisierung Deutschlands.

Die Villa Hügel, in den Jahren 1870 bis 1873 von Alfred Krupp (1812-1887) erbaut, sollte Wohnhaus und Refugium für sich und die Familie sein. Als 14-Jähriger hatte er beim Tod seines Vaters Friedrich Krupp (1787-1826) erste Verantwortung in der Firma Fried. Krupp übernommen und diese zu einem der bedeutendsten Industrieunternehmen des 19. Jahrhunderts ausgebaut. Die Villa bot auch den würdigen Rahmen für Repräsentation, Empfänge und Festlichkeiten. Kaiser und Könige, Unternehmer aus aller Welt, Politiker und Regierungschefs vieler Nationen waren hier zu Gast.

Heute ist die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Eigentümerin des gesamten Anwesens.

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Red Dot Design Museum

Fast alles, was uns im Alltag umgibt, ist Design: jedes Produkt oder Plakat, jede Inneneinrichtung oder Website ist gestaltet. Dies wird den Besuchern im Red Dot Design Museum Essen auf spannende Art vermittelt. Auf ihrem Weg durch die Ausstellung begegnen sie Red Dot-prämierten Objekten aus unterschiedlichen Lebens- und Produktwelten. Dabei machen 2.000 formschöne und innovative Exponate auf 4.000 Quadratmetern preisgekröntes Design und die Qualität alltäglicher Gegenstände erfahrbar, denn Anfassen und Ausprobieren ist bei vielen Produkten ausdrücklich erlaubt. Der Kontrast von Alt und Neu, von aktueller Produktkultur und historischer Industriearchitektur macht das Red Dot Design Museum zu einem unvergesslichen Erlebnis und lässt alltägliche Gegenstände in einem ganz anderen Licht erscheinen.

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Aalto Theater & Philharmonie Essen

Simon Rattle, Kurt Masur, Lorin Maazel, Anne-Sophie Mutter, Till Brönner – in der Philharmonie Essen waren sie bereits alle zu Gast. Eine Handvoll großartiger Künstler, die man um Hunderte weiterer Namen ergänzen könnte. Seit Eröffnung des Hauses im Juni 2004 sorgen die besten Musiker der Welt immer wieder für mitreißende musikalische Erlebnisse. Daneben wird aber auch die Förderung der jungen Musikergeneration großgeschrieben.

Mit Beendigung grundlegender Renovierungsarbeiten verwandelte sich der historische Saalbau, in dem schon Gustav Mahler die Uraufführung seiner sechsten Sinfonie dirigierte, zu einem der schönsten Konzerthäuser Deutschlands. Der 1906 Besucher fassende Alfried Krupp Saal überzeugt nicht nur durch seine helle und einladende Architektur, sondern ist auch mit einer hervorragenden Akustik ausgestattet. Die große Orgel der Schweizer Firma Kuhn wird von internationalen Organisten immer wieder für ihre Vielseitigkeit und ihren besonderen Klang gelobt.

Das Programm könnte abwechslungsreicher nicht sein: Ob großes Orchester oder Kammerensemble, ob Organist oder Violinist, ob Gesangssolist oder Chor, ob Samstagabend-Konzert oder Sonntagsmatinee – die Philharmonie Essen hat für jeden Geschmack das passende Angebot. Ein Besuch in dem markanten Bau, das vom Essener Hauptbahnhof aus in etwa zehn Minuten zu Fuß erreichbar ist, lohnt sich auf alle Fälle!

Schon von außen ist das Aalto-Theater, Essens Opernhaus, eine Sehenswürdigkeit. Als „schönsten Theaterbau nach 1945“ bezeichnete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ das Haus bei seiner Eröffnung 1988. Regelmäßige Führungen erschließen dieses Gesamtkunstwerk des finnischen Stararchitekten Alvar Aalto auch dem Besucher, der nicht in den Genuss einer Aufführung kommt.

Neben dem Aalto-Musiktheater, das seit 1997 unter der Leitung von Stefan Soltesz als Intendant und Generalmusikdirektor steht und von der Zeitschrift „Opernwelt“ 2008 zum besten Opernhaus im deutschsprachigen Raum gekürt wurde, beherbergt das Haus auch das Aalto Ballett Theater unter der Leitung von Ben Van Cauwenbergh, das in Rankings ebenfalls stets vordere Plätze belegt.

Die Oper bietet ein weit gespanntes Repertoire vom Barock bis zum 20. Jahrhundert mit Schwerpunkten bei Richard Wagner und Richard Strauss, bei denen die Essener Philharmoniker, eins der führenden  Orchester des Landes, ihre Qualitäten ausschöpfen können. Das Ballett pflegt die klassische Tanztechnik auch in neuen Stücken, die durchaus auch einmal auf Rockmusik oder Chansons basieren können.

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