

Gibt es Kollegen, deren Können dir besonders imponiert oder die ein Vorbild für dich sind?
(Marco)
Ein direktes Vorbild würde ich nicht benennen. Aber ich nehme mir von verschiedenen Personen Dinge mit, die ich gut finde. Besonders imponieren mir diejenigen, die mir viel beigebracht haben, zum Beispiel Conti.
Warum hast du dich damals für eine Ausbildung in der Hotellerie entschieden?
(Mariami)
Eigentlich habe ich das in Georgien schon gemacht. Ich habe dort im Hotel gearbeitet und fand es echt cool. Als ich dann nach Deutschland kam, habe ich Au-Pair gemacht, und danach hatte ich nicht so viele Optionen, in welche Richtung ich gehen könnte, besonders wegen der Sprachkenntnisse. Dann habe ich entschieden, dass das Hotelfach eigentlich gut zu mir passt, auch weil ich ursprünglich Richtung Management studieren wollte.
Welchen Tipp hast du für Schüler, die sich für eine Ausbildung in der Hotellerie interessieren?
(Constantin)
Also ich denke, man müsste ein bisschen Serviceerfahrung haben und sich besonders auch für die Leute und den Kontakt mit den Leuten interessieren. Und wenn das alles gegeben ist, dann denke ich, hat man Spaß hier.
Was war dein coolstes Erlebnis während deiner Ausbildung?
(Helena)
Da gab es einige, zum Beispiel ein paar sehr schöne Hochzeiten. Persönlich ist mir aber das Feedback eines Stammgastes besonders in Erinnerung geblieben: Er sagte mir, dass ich einen gewissen „Witz“ bei der Arbeit hätte und diesen unbedingt beibehalten solle.
Wie ist das eigentlich, in einem Schloss zu arbeiten?
(Mark)
Es ist sehr aufregend. Ich sage den Gästen immer, dass ich den schönsten Arbeitsplatz der Welt habe, und da stimmen sie mir immer zu. Es ist einfach eine andere Liga. In einem normalen Hotel zu arbeiten ist schonetwas Besonderes, aber in einem Schloss zu arbeiten ist noch einmal ein Stück märchenhafter.
Was hat dich genervt bzw. woran musstest du dich erst gewöhnen, z.B. Schichtdienst oder Wochenendarbeit?
(Pablo)
Schichtdienst ist generell gewöhnungsbedürftig, egal in welcher Branche. Auch acht Stunden am Stück zu arbeiten war am Anfang eine Umstellung. Ich weiß noch, dass ich mich nach meinem ersten richtigen Arbeitstag direkt hingelegt habe und bis zum nächsten Tag geschlafen habe. Wochenendarbeit finde ich dagegen gar nicht so schlimm, gerade wenn man jung ist, kann man trotzdem noch vieles unternehmen. Frühdienste waren teilweise hart, aber daran gewöhnt man sich.
Hast du in deinem Beruf Kontakt mit den Gästen? Gibt es etwas, was dir besonders wichtig ist im Umgang mit ihnen?
(Sophie)
Ja, definitiv. Besonders wichtig ist mir, dass wir verstehen, was wir hier anbieten und was wir vermitteln wollen. Also, dass man den Gästen einen gehobenen Umgang bietet und auf sie eingeht. Das macht einfach den Unterschied zu anderen Hotels. Für mich macht das den Service aus und gibt einem auch selber viel Spaß – besonders, wenn man merkt, dass die Gäste das zu schätzen wissen.
Wenn du an deinem ersten Tag auf Hugenpoet zurückdenkst, was waren deine Erwartungen und sind sie erfüllt worden?
(Tim)
Meine Erwartungen waren vor allem, eine vernünftige Ausbildung zu bekommen, vor allem in Zusammenarbeit mit der Schule, die hier angeboten wird. Ich muss sagen, dass sie größtenteils auf jeden Fall erfüllt wurden. Es gibt hier und da ein paar Kleinigkeiten, aber das ist in jedem Betrieb so, vor allem in der Gastronomie. Insgesamt bin ich aber echt zufrieden mit der Ausbildung.