Das Aalto-Theater, Essens Opernhaus

Das Aalto-Theater, Essens Opernhaus

Schon von außen ist das Aalto-Theater, Essens Opernhaus, eine Sehenswürdigkeit. Als „schönsten Theaterbau nach 1945“ bezeichnete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ das Haus bei seiner Eröffnung 1988. Regelmäßige Führungen erschließen dieses Gesamtkunstwerk des finnischen Stararchitekten Alvar Aalto auch dem Besucher, der nicht in den Genuss einer Aufführung kommt.

Neben dem Aalto-Musiktheater, das seit 1997 unter der Leitung von Stefan Soltesz als Intendant und Generalmusikdirektor steht und von der Zeitschrift „Opernwelt“ 2008 zum besten Opernhaus im deutschsprachigen Raum gekürt wurde, beherbergt das Haus auch das Aalto Ballett Theater unter der Leitung von Ben Van Cauwenbergh, das in Rankings ebenfalls stets vordere Plätze belegt.

Die Oper bietet ein weit gespanntes Repertoire vom Barock bis zum 20. Jahrhundert mit Schwerpunkten bei Richard Wagner und Richard Strauss, bei denen die Essener Philharmoniker, eins der führenden  Orchester des Landes, ihre Qualitäten ausschöpfen können. Das Ballett pflegt die klassische Tanztechnik auch in neuen Stücken, die durchaus auch einmal auf Rockmusik oder Chansons basieren können.

Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg

Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg

Zwei Städte, zwei Sparten: Die Deutsche Oper am Rhein und das Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg bespielen seit 1956 gemeinsam das Opernhaus Düsseldorf (1.342 Plätze) und das Theater Duisburg (1.079 Plätze). Mit ihren beiden Stammhäusern in der größten Metropol- und dichtesten Kulturregion Deutschlands, mit einem der größten Opernensembles der Welt sowie einer der ganz großen Ballettcompagnien im deutschsprachigen Raum ist sie eine der ersten Adressen für Musiktheater und Tanz in Europa. Auf dem Spielplan: Große Oper von barocken Raritäten bis zu zeitgenössischem Musiktheater und eine Ballettkunst, die durch ihre kompromisslose Ästhetik neue Maßstäbe setzt.

Zu Beginn der Spielzeit 2009/10 hat Christoph Meyer die Leitung der Theatergemeinschaft übernommen. Neuer Generalmusikdirektor ist Axel Kober. Das neu formierte Ballett am Rhein, die größte Tanzcompagnie in Nordrhein-Westfalen, leitet seit Sommer 2009 der renommierte Choreograph Martin Schläpfer, den die europäische Fachzeitschrift „tanz“ schon ein Jahr später zum „Choreographen des Jahres 2010“ wählte. Mit ihrem großen Ensemble, einem Opernchor und zwei Orchestern – den Düsseldorfer Symphoniker und den Duisburger Philharmonikern – präsentiert die Deutsche Oper am Rhein mehr als 300 Vorstellungen pro Spielzeit. Neben der vergleichsweise hohen Zahl von Neuproduktionen ist das umfangreiche Repertoire profilbildend für die Deutsche Oper am Rhein: 29 Opern und sechs Ballettabende füllen den Spielplan allein in der Saison 2010/11. Mit glanzvollen Opern- und Ballettabenden stärkt die Deutsche Oper am Rhein das Renommee ihrer Standorte als bedeutende Kulturorte. Zugleich nimmt sie die Verantwortung für ihren kultur- und bildungspolitischen Auftrag ernst: Durch die Förderung des künstlerischen Nachwuchses im neu ausgerichteten Opernstudio, mit umfassenden Angeboten für „Junges Publikum", mit einer Vielzahl von Vermittlungsangeboten und Sonderveranstaltungen, durch Kooperationen mit lokalen, regionalen und internationalen Partnern schafft sie ständig neue Anreize und erreicht jährlich weit mehr als 300.000 Gäste.

Infos und Karten: Tel. +49.211.89 25-211, www.operamrhein.de

Pressekontakt:
Tanja Brill
Leiterin der Pressestelle
Telefon +49 (0)211.89 25-214
Telefax +49 (0)211.89 25-289
Mobil +49 (0)172.23 24 192
E-Mail: t.brill@operamrhein.de

Philharmonie Essen

Philharmonie Essen

Simon Rattle, Kurt Masur, Lorin Maazel, Anne-Sophie Mutter, Till Brönner – in der Philharmonie Essen waren sie bereits alle zu Gast. Eine Handvoll großartiger Künstler, die man um Hunderte weiterer Namen ergänzen könnte. Seit Eröffnung des Hauses im Juni 2004 sorgen die besten Musiker der Welt immer wieder für mireißende musikalische Erlebnisse. Daneben wird aber auch die Förderung der jungen Musikergeneration großgeschrieben.

Mit Beendigung grundlegender Renovierungsarbeiten verwandelte sich der historische Saalbau, in dem schon Gustav Mahler die Uraufführung seiner sechsten Sinfonie dirigierte, zu einem der schönsten Konzerthäuser Deutschlands. Der 1906 Besucher fassende Alfried Krupp Saal überzeugt nicht nur durch seine helle und einladende Architektur, sondern ist auch mit einer hervorragenden Akustik ausgestattet. Die große Orgel der Schweizer Firma Kuhn wird von internationalen Organisten immer wieder für ihre Vielseitigkeit und ihren besonderen Klang gelobt.

Das Programm könnte abwechslungsreicher nicht sein: Ob großes Orchester oder Kammerensemble, ob Organist oder Violinist, ob Gesangssolist oder Chor, ob Samstagabend-Konzert oder Sonntagsmatinee – die Philharmonie Essen hat für jeden Geschmack das passende Angebot. Ein Besuch in dem markanten Bau, das vom Essener Hauptbahnhof aus in etwa zehn Minuten zu Fuß erreichbar ist, lohnt sich auf alle Fälle!

Philharmonie Essen
Huyssenallee 53
45128 Essen

Karten: 0201 / 81 22 200 oder 01 80 59 59 59 8
(0,14€/Min. aus dem deutschen Festnetz)

Weitere Informationen:
www.philharmonie-essen.de

Für das Bildmaterial bedanken wir uns bei: "Opernhaus Düsseldorf, FOTO: Hans Jörg Michel"

Die Villa Hügel:

Familienwohnsitz und Industriedenkmal

Mit ihren 269 Räumen und 8100 m2 Wohn- und Nutzfläche, umgeben von einem 28 ha großen Park, ist die Villa Hügel mehr als nur ein Unternehmerwohnsitz - sie ist ein Symbol der Industrialisierung Deutschlands.
Die Villa Hügel, in den Jahren 1870 bis 1873 von Alfred Krupp (1812-1887) erbaut, sollte Wohnhaus und Refugium für sich und die Familie sein. Als 14-Jähriger hatte er beim Tod seines Vaters Friedrich Krupp (1787-1826) erste Verantwortung in der Firma Fried. Krupp übernommen und diese zu einem der bedeutendsten Industrieunternehmen des 19. Jahrhunderts ausgebaut. Die Villa bot auch den würdigen Rahmen für Repräsentation, Empfänge und Festlichkeiten. Kaiser und Könige, Unternehmer aus aller Welt, Politiker und Regierungschefs vieler Nationen waren hier zu Gast. Heute ist die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Eigentümerin des gesamten Anwesens.

Historische Ausstellung Krupp

Die Historische Ausstellung Krupp im Kleinen Haus der Villa Hügel umfasst mehrere Themenbereiche: Im Erdgeschoss werden die Familie Krupp und die Villa Hügel mit ihrem Park vorgestellt. Der Gründung und Tätigkeit der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung sind zwei Räume gewidmet. Im Obergeschoss wird die Geschichte der Firma Krupp seit ihren Anfängen vor fast 200 Jahren präsentiert.
Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hat das Kleine Haus der Villa Hügel 2005/06 denkmalgerecht saniert, getragen von dem Leitgedanken, die noch vorhandene historische Substanz zu bewahren und den ursprünglichen Villencharakter wieder sichtbar zu machen. Die neu gestaltete Historische Ausstellung eröffnete im Jahr 2007.

Der Park

Bei der Planung des weitläufigen Hügelparks äußerte Alfred Krupp genaue Vorstellungen: „Einen Wald von Bäumen“ wolle er haben, den er „noch bei Lebzeiten genießen“ könne. Er ließ ausgewachsene Bäume einheimischer Arten herbeischaffen und als Ganzes einpflanzen. So soll er eine ganze Ulmenallee und zahlreiche 100-jährige Bäume aus den umliegenden Städten umgepflanzt haben. Und er erreichte sein Ziel: 1883 war die Villa von einem großzügigen Park und dichtem Wald umgeben.
Friedrich Alfred und Margarethe Krupp erweiterten nach 1888 den Park, ließen Gewächs- und Schauhäuser bauen und seltene exotische Gewächse setzen. Der obere Terrassengarten wurde stärker ornamental ausgestaltet. Um 1900 entstanden die beiden Sphingen vor dem großen Haus. Anlässlich des 150. Firmenjubiläums erhielt der Park 1961 seine heutige Ausgestaltung nach dem Muster eines englischen Gartens.