Die drei Leben von Schloss Hugenpoet
Es gäbe düstere Geschichten zu erzählen aus dem ersten Leben des
Schlosses Hugenpoet zwischen spätem Mittelalter und dem 30-jährigen
Krieg. Geschichten von Unruhen, Fehden, Brandschatzungen. Nur der Name
der Bauherren und ersten Besitzer — die Herren von Nesselrode, genannt
Hugenpoet — konnte sich bis in unsere Zeit hinüber retten. Das Schloss
selbst wurde nach dem 30 jährigen Krieg komplett zerstört und 1647 von
Johann Wilhelm von Nesselrode-Hugenpoet in seiner heutigen Form neu
aufgebaut. Aber immerhin: Über 350 Jahre Geschichte heißen die Gäste
heute willkommen! Fast 200 Jahre, bis zum Jahr 1831, blieb Schloss Hugenpoet im
Besitz der Familie Nesselrode-Hugenpoet. Danach erwarb Freiherr
Friedrich Leopold von Fürstenberg das stark verfallene Schloss,
investierte und renovierte und verlegte schließlich seinen Familiensitz
nach Schloss Hugenpoet. Bis zum Jahr 1955 sollte es im Besitz der
Familie von Fürstenberg bleiben. In ihrem Kreis entstand auch die
zukunftsweisende Idee, das Schloss in ein Schlosshotel zu verwandeln.
Diese Idee wurde von dem Düsseldorfer Hotelier Kurt Neumann begeistert
aufgenommen und mit großem finanziellem Engagement in die Tat umgesetzt.
So begann das dritte, das bürgerliche Leben des Schlosses. Der
Erbpachtvertrag wurde nach dem Tod von Kurt Neumann auf seinen Sohn
Jürgen übertragen. Vater und Sohn Neumann verwandelten Schloss Hugenpoet
über die Jahre zu einem der schönsten Schlosshotels Deutschlands mit
internationalem Renommee. Seit dem Jahr 1995 liegen die Geschicke des Schlosshotels
Hugenpoet in den Händen von Michael und Petra Lübbert. Wie die
Schlossherren und Inhaber vor ihnen, haben sie einen sehr persönlichen
Bezug zu „ihrem“ Schloss. Sie lieben es, ein Stück Kulturgeschichte
lebendig zu halten und für Gäste erlebbar zu machen. Um jedoch die
Stellung von Schloss Hugenpoet als eines der führenden Hotels
Deutschlands langfristig zu sichern, waren größere Investitionen
notwendig: Die Zimmerkapazität wurde erweitert, moderne Technologie nahm
Einzug in die geschichtsträchtigen Mauern, ein neues Restaurant, das
HUGENPÖTTCHEN in der Remise, gebaut und die Räumlichkeiten erhielten
insgesamt ein leichteres, zeitgemäßes Ambiente. Zeitgleich wurde das
Gourmetrestaurant NESSELRODE eröffnet. Im März 2007 wurde die Hotelbar
BARONIE eröffnet und im Oktober kam mit der VILLA TÜRMCHEN eine weitere
Suite in der Vorburg dazu. Mit der Mitgliedschaft bei den Leading Small Hotels of the World ist das Schlosshotel Hugenpoet endgültig in der Ersten Liga der internationalen Hotellerie angekommen — eine Auszeichnung, vor allem aber auch ein Ansporn für die weitere Zukunft. |
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Das Haus aus dem 17. Jahrhundert gehört zu den architektonischen Kostbarkeiten des Ruhrtals gerade deshalb lag es nahe, die „historischen Mauern“ für ein aussergewöhnliches Hotel zu nutzen. |
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Ein magischer Ort im Herzen des Ruhrgebiets
Die Magie dieses Ortes erschließt sich bereits beim Schritt durch den Schlossbogen, denn das Wasserschloss aus dem 17. Jahrhundert gehört zu den architektonischen Kostbarkeiten des Ruhrtals. Der Tradition dieses besonderen Ortes fühlen sich Michael und Petra Lübbert verpflichtet — und haben die Zukunft dabei fest im Blick. Ihr Credo „TRADITIONEN RESPEKTIEREN, FÜR NEUES OFFEN SEIN“ zollt der Historie liebevollen Respekt und schlägt gleichzeitig eine Brücke zwischen früher und heute. So schaffen sie für ihre Gäste ein Ambiente, in dem es sich gut arbeiten, gut entspannen und gut leben lässt. |
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